Fünf Tipps für mehr Brand Safety

Hamburg, 12. April 2017 – Die Debatte zum Thema Brand Safety ist nicht neu, hat nun aber im Zuge des YouTube-Boykotts wieder Fahrt aufgenommen. Weil Werbung in unpassenden Umfeldern auf Googles Video-Netzwerk angezeigt wurde, zogen zahlreiche Unternehmen ihre Kampagnen von dieser Plattform zurück. Wie Marketer generell sicherstellen, dass ihre Kampagnen auf markenkonformen Umfeldern im Web ausgespielt werden, stellen die Experten von Teads vor.

1. Auf Premium-Publisher setzen

Der wichtigste Aspekt ist, Werbung bei vertrauenswürdigen und transparenten Quellen zu schalten. Werbungtreibende, die mit Premium-Publishern zusammenarbeiten, sind deutlich seltener von Fraud betroffen, denn diese Publisher gewährleisten ein markenkonformes, qualitativ hochwertiges und damit sicheres Umfeld. Das rechtfertigt auch den höheren Preis für das Inventar.

2. Auf eine direkte Beziehung zum Publisher achten

Seriöse Vermarkter prüfen die Websites der Publisher aus ihrem Netzwerk proaktiv und nehmen fragwürdige Websites erst gar nicht auf. Außerdem kontrollieren sie kontinuierlich, wo die Ads ausgeliefert werden. Haben Vermarkter zudem eine direkte Beziehung zu den Publishern und sind nicht weitere Ad-Networks dazwischen geschaltet, erhöht das ebenfalls die Transparenz und verringert die Fraud-Wahrscheinlichkeit deutlich.

3. Drittdaten prüfen

Werden im Werbenetzwerk Daten von Drittanbietern angeboten, sollten Werbungtreibende darauf achten, dass diese ebenfalls einer Prüfung unterzogen werden. Dies schützt vor markenunsicheren Inhalten. Der sogenannte True Advertising Quality Score (TRAQ) ist ein Garant für markenkonforme Umfelder. Seriöse Vermarkter verwenden Sicherheitsfilter und setzen ein benutzerdefinierte Keyword-Targeting ein. Third-Party-Tools stellen zudem die Qualität der Drittdaten sicher und zeigen beispielsweise auf, wo genau auf der Website die Anzeige oder der Video-Player platziert wurde. Die meisten Messdienstleister bieten entsprechende Lösungen an.

4. Auf programmatischen Zukauf von unbekanntem Inventar verzichten

Wird zusätzlich unbekanntes Inventar programmatisch dazu gekauft, um mehr Reichweite zu generieren, geht dies meist auch zu Lasten der Qualität. Advertiser gehen auf Nummer sicher, wenn sie vom Zukauf von sogenanntem Blind Inventory absehen und mit SSPs (Supply Side Platforms) zusammenarbeiten, die volle Transparenz über die Werbeumfelder gewähren.

5. Mit sicheren Werbeformaten in redaktionellen Umfeldern werben

Ein hohes Maß an Brand Safety und eine Kontrolle über das Umfeld, in dem eine Werbung ausgespielt wird, bieten native Werbeformate. Sie werden inmitten des redaktionellen Inhalts integriert, haben eine große Relevanz zum Text und weisen somit eine hohe Benutzerfreundlichkeit auf.

Nicolas Poppitz, Managing Director Germany bei Teads: „Werbungtreibende sollten beim Ausspielen von Marketing-Kampagnen ihr Augenmerk mehr auf Qualität und Umfeld legen. Denn nur wenige Marktteilnehmer bieten gleichzeitig Qualitätsumfelder und hohe Reichweite. Wer mit seriösen Publishern und Vermarktern zusammenarbeitet, die nachweislich markenkonforme Umfelder anbieten, hat kaum Probleme mit dem Thema Brand Safety und Fraud.“

Bildmaterial (Bildnachweis: Teads)

Porträt von Nicolas Poppitz, Managing Director Germany bei Teads

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